Halleluja hab ich schon lange nichts mehr von mir hören lassen hier. Privat tut sich gerade einiges bei mir und meine Muse hat sich jetzt echt lang ned abbussln lassen, de blede Funsn. (zu Deutsch: Die Muse hat mich lange nicht geküsst, die dumme Kuh) 😀

Doch heute hab ich mal wieder richtig Lust bekommen zu schreiben. Wie manche von euch vielleicht schon mitbekommen haben, mache ich ja derzeit die Ausbildung zum Mentaltrainer in Linz. Am Wochenende hab ich ein Referat über mein allzeit liebstes Thema „Glück“ gehalten. Dazu hab ich ja bereits 2 Artikel geschrieben: Glück passiert in deinem Kopf & Glück passiert in deinem Kopf 2.0

Was bedeutet Glück überhaupt?

Der Duden sagt:

  1. etwas, was Ergebnis des Zusammentreffens besonders günstiger Umstände ist; besonders günstiger Zufall, günstige Fügung des Schicksals „großes, unverdientes, unverschämtes Glück“
  2. das personifiziert gedachte Glück; Fortuna „das Glück ist blind, launisch, wechselhaft“

Das Glück ist also „blind, launisch und wechselhaft“ … ah ok, dann bin ich eh normal und eigentlich glücklich! 🙂 Manchmal geschehen Dinge, die dich an deinem Glück zweifeln lassen… ja, auch ich falle hin und wieder in diese Muster zurück, obwohl ich es eigentlich schon besser weiß. Aber das ist ganz normal und darf auch hin und wieder so sein, solange man sich dessen bewusst ist.

Wo ist das Glück? Do ned! 🙂
Das Glück nicht im Außen suchen

Viele Menschen suchen ihr Glück im Außen. Nicht nur in schönen Dingen und tollen Erlebnissen, sondern vor allem in anderen Menschen. Sie machen ihre Tagesverfassung von Anderen abhängig. Wenn uns morgens der Billa-Verkäufer mit einem netten Lächeln begrüßt und uns vielleicht auch noch ein Kompliment macht, ist das für uns „ein perfekter Start in den Tag“. Was aber wenn er genervt wirkt und sich auch noch aufregt, weil wir mit einem großen Schein zahlen, dann ist für uns „der Tag gelaufen“…

Noch schlimmer: Wenn man gestresst und geschlaucht von der Arbeit heim kommt und der Partner nicht mit einem warmen Essen auf dem Tisch auf uns wartet, sind wir enttäuscht.

Gedanken und Gefühle

Was wir dabei aber vergessen ist, dass nichts und niemand für unser Glück verantwortlich ist. Nur wir selbst. Es ist unsere Entscheidung ob wir uns durch die schlechte Laune des Billa-Verkäufers den Tag vermiesen lassen, es ist unsere Entscheidung ob wir vom Partner enttäuscht sind.

Wir müssen verstehen, dass wir unseren Gefühlen nicht ausgeliefert sind. Anstatt, dass wir uns über den Bella-Verkäufer ärgern, könnten wir auch Mitleid für ihn empfinden. Vielleicht hat er die ganze Nacht nichts geschlafen, weil sein Neugeborenes ständig geheult hat, vielleicht ist gestern sein Hund eingeschläfert worden, oder seine Großeltern lassen sich scheiden! 😀 Seine Laune hat nichts mit dir zu tun, sonder nur mit ihm selbst!

Erwartungen

Wir werden niemals glücklich werden, wenn wir ständig mit Erwartungen an andere Menschen herumlaufen und unseren Gemütszustand von deren Erfüllung abhängig machen.

Du musst verstehen, dass du weder die Freundlichkeit des Billa-Verkäufers, noch das wartende Abendessen deines Partners brauchst um glücklich zu sein. Solange du das glaubst, bist du in einer Abhängigkeit gefangen. Der erste Schritt zu Besserung ist es, der Abhängigkeit bewusst zu werden.

Zack prack und fertig bin i mit Gequassel! 🙂
Habt ihr auch noch Tipps zum glücklich sein?

Share: